26.10.2021
Ehre, wem Ehre gebührt!

Die silberne Ehrennadel des Landesjagdverbandes, für jahrelanges und außerordentlich engagiertes Mitwirken als Jagdhornbläser verliehen, wurde nun, von Erich Segschneider, dem Uli übergeben.

Uli, unsere allerherzlichsten Glückwünsche! Weidmannsheil und HORRIDO!













Wenn es auch (bewusst so dargestellt!) aussieht, als erhielte er die Auszeichnung für seine Wahl eines Friseurs, dem es gelang, Ulis Frisur der des Obmannes anzugleichen, der Eindruck täuscht! Die Ehrung erfolgte -natürlich- in unserer gewohnten Arbeitsumgebung, logisch.








Brauchtum lebt vom Engagement!

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12.10.2021

Wir haben uns nicht unterkriegen lassen!
Im Einklang mit den pandemiebedingten Sicherheitsvorschriften haben wir lange pausiert, dabei die Gruppe zusammengehalten und sind dann wieder aktiv geworden, als es erlaubt war. Im Stillen (naja, zu hören war schon etwas!) haben wir die Vorbereitungen für die mehrfach verschobene Prüfung fürs Bläserhutabzeichen weiterbetrieben. Jetzt, im Oktober 2021, haben wir ernst gemacht!
Drei Mitglieder und ein Aspirant stellten sich im wunderschönen Prüfungslokal den Prüfern:















Martina, Ulla, Michael und Emanuel, sie hatten 'etwas' Lampenfieber!

Mut machte die Gruppe zur Einstimmung hiermit:








und auch damit:








Dann wurde es 'offiziell'! Kurz und gut, alle vier Prüflinge erhielten unter dem zustimmenden Beifall der anwesenden Hornschwestern und -brüder ihr Hutabzeichen. Schaut:














Danach ging es wieder in die Abendluft, um brauchtumsgerecht den gemütlichen Teil anzublasen.

Hört, wie es klang:













Ein tolles Erlebnis, vier neue, offizielle "Bläser", haben in einem unglaublich gemütlichen, jagdlichen Ambiente, ihr erarbeitetes Hutabzeichen erworben! Ein sehr, sehr herzliches Dankeschön unseren Gastgebern, für diesen tollen Rahmen!

Brauchtum lebt! Weidmannsheil!


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Unternehmen Silberflöte

Was hat eine Flöte mit einem Jagdhorn, gleich welchem, gemeinsam?
Nun, recht wenig, dafür Elementares: In die eine Öffnung bläst man hinein, im Falle der Flöte: Darüber hinweg, an der anderen Öffnung kommt die Luft wieder heraus. Im besten Falle angenehm moduliert.

Warum Unternehmen Silberflöte? Die Auflösung ergibt sich aus Folgendem:
Metallplastik vor der Hallerburg

In der hessischen Landes Musik Akademie in Schlitz, nahe Fulda, fand vom 07. bis 09. Februar 2020, in der Hallerburg, ein Fortbildungsseminar für Jagdhornbläser statt. (Selbstredend, dass diese Bezeichnung uneingeschränkt für Jagdhornbläserinnen gilt.)

Zusammengekommen waren ungefähr 40 Teilnehmer: Aus Usedom, Leer, Meck.-Pomm., Berlin, Krefeld, Düsseldorf, Darmstadt, Leipzig, Württemberg und dem bayerischen Altmühltal. Etwa jeweils zur Hälfte in den Registern "Es" und "B".

Es standen als Übungsleiter insgesamt sechs exzellente Ausbilder bereit. Vier fürs Register "B" und zwei für "Es". Allesamt brilliante Hornisten. Unterwiesen wurde in den Bereichen Atemtechnik, Ansatz- und Anstoßübungen, Intonation und Rhythmik, sowie Zusammenspiel.

Schon am Anreisetag, gleich nach der Gruppeneinteilung, begann die Arbeit mit zwei Übungseinheiten, eine noch vor dem Abendessen, eine danach. Am Samstag schallte es in der Hallerburg aus allen Übungsräumen in "B" und "Es", man hatte das ganze Haus zur Verfügung. Vier Übungseinheiten je 90 Minuten waren programmiert. Nach ein, oder zwei Übungseinheiten wechselten die Ausbilder, was einerseits ein wenig inkonstant, andererseits aber von den Teilnehmern ein reges Umschalten im Gehirnkastel erzwang, denn jeder der Damen und Herren Übungsleiter hatte seine eigene Art des Vermittelns. Dadurch ergab sich ein breites Lehr/Lernspektrum. Gnadenlos, aber sehr sympathisch, wurde den Teilnehmern Schwachstellen aufgezeigt und Hilfestellung bei deren Beseitigung gegeben. Ohne Zusatzkosten gab es als Geheimtipp noch das Patentrezept für jeden und jede, der, die ein Jagdhorn an die Lippen setzt: Üben, üben, üben, und danach nochmals üben! Mein persönliches Facit: Ich möchte ein besser Parforceionist werden! Op rheinisch: Ne joode Parforzionist.

Am Sonntagmorgen gab es auch noch eine Übungseinheit, danach das Abschlußkonzert auf der Schlosstreppe (die "B"-Hörner) und auf der davor liegenden Wiese des Schloßparks (die "Es"-Hörner). Erstaunlich, was für ein tolles Ergebnis nach knapp zwei Tagen intensiven Mitmachens zu hören war. Obwohl das Wetter bereits auf "ruppig" gewechselt war, hatten sich doch einige "Schlitzer" im Park als Zuhörer eingefunden.

Organisiert und durchgeführt wurde das Seminar von der Jagdhornbläser-Gilde e.V..

Der Bläser-Gilde, insbesondere den für sie handelnden Personen, und den engagierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern, sei ein von Herzen kommendes Dankeschön gesagt und ein deftiges HORRIDO gewidmet.

11.02.2020
Henk